‘Jamaika’, die Insel der Ahnungslosen oder Warum Zukunft bei uns Neuland bleibt – #stopmakingsense

Wiedermal sitzen dieser Tage visionslose Politiker zusammen. Drehen und wenden ihre Sondierungs-Puzzleteilchen. Versuchen verzweifelt deren – und ihre eigene – Passung herbeizubeschwören.

Dabei geht es gar nicht um Passung, sondern zuallererst um das Big Picture, das eigentliche Ziel ihres politischen Puzzlens. Die uns alle einende Vision!

Natürlich prangt diese auf dem Cover der Puzzle-Box namens Zukunft, doch die Politik beherrscht dieses Out-of-the-Box-Denken nicht. Da ist nichts mit Big Picture und Vision.
Wie kann das sein? Nun, es gibt 3 Gründe:

1. Wir denken nur das Mögliche, nicht das Unmögliche

Wir müssen realistisch bleiben, pragmatisch, nah an den Möglichkeiten, lautet die phantasielose und wenig mutige Maßgabe.

Wie auch sollen small-minded People ein Big Picture kreieren? Denken sie doch das Nahe, das Kurzsichtige. Denken Instant Gratification. Denken Symptom, nicht Ursache. Denken Reflex, nicht Fix. Visionen benötigen ein paar Synapsen mehr. Benötigen Langfristdenke, Zivilcourage, große Würfe.

‘Unvernünftig’ und ‘irrational’ müssen wir uns ein überlebensgroßes Ideal zum Ziele wählen – kein kleinkariertes, kleinkalkuliertes Rational. Sonst erreichen wir selbst dieses nicht! Müssen Out-of-the-Box denken, nicht eigne Comfort Zone. Versteht das denn niemand außer Kennedy!?

2. Wir denken mit dem Hirn, nicht dem Herzen

Politik und Wirtschaft denken in Quantitäten, Zahlen, Profiten, nicht in Qualitäten, Individuen, Lebensqualität.

Sie denken Trippelschritte, nicht Quantensprünge und Paradigmenwechsel. Denken Kaizen, nicht Innovation und Disruption. Denken linear, nicht exponentiell. Dabei ist die Welt längst nicht mehr linear. Aber wie sollen sie das wissen.? Denken sie doch aus der Frosch-, nicht der Vogel-Perspektive.

Warum sollten sie auch? Müssten im Zweifel den Scherbenhaufen, den sie Lebenswerk nennen, infragestellen. Warum sollten sie? Sie sind das Establishment. Das die Zeit verpennt.

3. Wir denken als Satte, nicht als Hungrige

Das Establishment hat keine Sorgen. Hat längst ausgesorgt, eine perfekte Krankenversicherung, die besten Schulen für die Kids, steht nirgends im Stau, wird überall bevorzugt.
Kennt die Sorgen der Menschen nicht, ihre Sehnsüchte, ihre krebserregenden Billigprodukte, Lebensmittel, Spielplätze, Schulwege. Ihre fehlende Bildung, Entwicklung, Wohnraum, Rente, Hoffnung. Interessiert sich auch nicht dafür. Fröhnt eher der Soziopathie, denn der Empathie.

Wir lassen sie gewähren – in der Hoffnung auf ein paar symbolische Brotkrumen.

 

Wir sehen die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind. Wir sind Politiker, nicht unternehmerisch denkende Führungspersönlichkeiten. Mutlose Herdentierchen, nicht phantasievolle Leitwölfe. Ingenieure, keine Erfinder. Verwalter, keine Gestalter. Wir sind Follower, nicht Avantgarde. Evolution, nicht Revolution. Taktik, nicht Strategie. Wir sind Zeitpunkt, nicht Zeitraum. Wir sind Alb, nicht Traum.

Wo könnten wir heute stehen – hätten Politik und Wirtschaft bereits vor Jahrzehnten visionär, mutig, strategisch, menschen- und nicht allein zahlen-orientiert gehandelt!?

Es wird Zeit, das Richtige zu tun. Teil der Lösung zu werden, nicht länger Teil des Problems zu sein, liebe Politik, liebe Wirtschaft, liebe das Leben Liebenden.

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