Der Verlust von Phantasie bedeutet den Verlust von Zukunft – Repost vom 04.Aug 2010 – #stopmakingsense

“Vor kurzem fragte ich “What is Your 25 Year Plan?” (akt., rs). Die meisten werden den Kopf geschüttelt haben: woher soll ich wissen, was in 25 Jahren ist? Ich weiß nichtmal, was morgen ist. Die Welt ändert sich zu schnell, die Menschen ändern sich zu langsam. Niemand weiß, wie es weitergeht – nur, das es weitergeht.

Dabei geht es gar nicht darum, zu wissen wie es weitergeht. Es geht nicht darum, die Zukunft der anderen und der Welt vorherzusehen. Es geht darum, die Zukunft, die man sich selbst wünscht, wahr werden zu lassen. Es geht darum, für seine individuelle Zukunft zu kämpfen. Es geht darum, sich auf die Welt einzulassen, seine Talente und Potentiale zu erkennen, seine Weichen zu stellen.

Es geht darum, sich mit Intellekt, Intuition und Imagination die ideale Zukunft auszumalen und seinen individuellen Teil zur Realisierung beizutragen.

Es geht darum, sich aus seiner Kindheit Neugier, Wissensdurst und Phantasie zu bewahren, diese ständig weiterzuentwickeln und schließlich zur Kreation von Zukunft zu nutzen. Wenn wir erwachsen sind, nennen wir dies Beginner’s Mind, die Vermeidung des Tunnelblicks, die Bewahrung der Adler-Perspektive.

Es geht darum, nicht mit den Bildern, Mustern, Modellen und Angeboten zufrieden zu sein, die einem ständig offeriert werden, meist aber Alter Wein in neuen Schläuchen sind.

Es geht darum, den Tellerrand, diesen von Politik und Wirtschaft gebotenen Horizont hinter sich zu lassen, Neuland zu betreten, das Unbekannte zu erkunden, das Ungedachte zu denken, die eigene Phantasie die Grenze sein zu lassen.

Es geht darum, unvernünftig im Sinne des Establishments zu sein, unvernünftig im Sinne des Status Quo, unvernünftig im Sinne der an uns gestellten Erwartungen all derer, die wollen, daß wir bloß funktionieren.

Vernunft, Ratio, materielle Gier haben uns hierhin gebracht, sie sind keine Lösung. Lösen können wir unsere Probleme nur, wenn wir beginnen anders zu denken. Wenn wir uns nicht von unserer Ratio bremsen und begrenzen lassen.

Es gibt keine Marktzutrittsbarrieren mehr, alles ist möglich. Jeder kann heute ein Produkt produzieren, ein Unternehmen gründen, ein NGO zum Leben erwecken.

Im Machbarkeitssinne sind uns weniger Grenzen denn je gesetzt. Heute sind die Grenzen in unseren Köpfen. Wir sind am Ende unserer Phantasie angelangt. Und damit auch am Ende unserer Zukunft. Wir wiederholen die Vergangenheit, statt die Zukunft zu schaffen. Wir leben in unserer Erinnerung, statt unsere Phantasie zum Leben zu erwecken.

Siehe auch: “A Book a Day Keeps the Inner Idiot Away”.

 

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