Die Zerstörung des Automarktes durch Tesla: Eine Geschichte voller Missverständnisse – #stopmakingsense

510 Worte|
Für alle, die nicht jede Woche Buzzword-Bingo spielen: die ‘Zerstörung des Automarktes’ in “Berühmte letzte Worte: Warum Tesla den Automarkt gezielt zerstört” bedeutet mitnichten die faktische Zerstörung des Automarktes. Ganz im Gegenteil.

| Awake! [Be Independent]
Warum den Automarkt zerstören? Wer wäre so verrückt, einen existenten Markt dem Erdboden gleich zu machen? Hier geht es um immense materielle Werte, Hundertausende Menschen und Schicksale, die Zukunft unseres Landes.

Es geht nicht um Tesla. Oder Musk. Der könnte auch Jobs heißen. Oder Susanne Klatten (obwohl). Es geht um mehr als einen Markt, ein Unternehmen, einen Manager. Es geht um die Metaebene.
(Am einfachsten, Ihr lasst Euch meine Kolumne unvoreingenommen auf der Zunge zergehen, schielt nicht auf Tesla, sondern denkt gerne an Wirtschaft und Management insgesamt.)

| Grow! [Be Brilliant]
ManagersindsattMit Zerstörung eines Marktes ist die Zerstörung überkommener Denkstrukturen und -kulturen gemeint. Die Zerstörung von Paradigmen und längst obsoleten Erfolgsregeln. Von Vorurteilen, geronnenen Markteintrittsbarrieren und verkrusteten Hierarchien. Im Markt, in der Politik, in den Unternehmen.

Vielleicht geht es um knapp 1.200 Teile in einem Motor gegen knappe 12(!). Bestimmt aber geht es um die Reduktion von Komplexität. Im Produkt. In Software-Updates, Service, und Reparatur.

Es geht um das Ende der unfair subventionierenden und verzerrenden Umlagen auf Steuerzahler, Gemeinschaft, folgende Generationen. Das Ende von Lug und Trug. Von Meinungs-, Macht- und Management-Monopolen, die am Ende jeden Fortschritt verhindern. Monopole, die längst ihren Blick vom Gemeinwohl auf Eigennutz und Instant Gratification lenkten. Um das Ende der Kartelle des Durchschnitts.

“Wann endlich verstehen die Manager und Investoren der deutschen Autokonzerne, dass ihr gesamter Markt bedroht ist?”, lautet der letzte Satz meiner Kolumne. ‘Bedroht’ im Sinne dieser Kolumne.
Aktuell sind wir bereits einen Schritt weiter, wie ich nach Dieselgipfel und der PR der Konzerne bei mir im Blog (“Ist der #dieselgipfel eine noch größere Schande als #dieselgate?”) und bei facebook formulierte: “Tesla zerstört den Automarkt gar nicht, das schaffen Daimler, BMW, VW/AUDI alleine”.

| Inspire (the Next)! [Be Relevant]
Bei der Zerstörung eines Marktes geht es um das Infragestellen des Status Quo. Um Aufbruch. Neue Horizonte. Überzeugendere Lösungen. Das Transzendieren des Bekannten hin zum Positiven. Um das Gestalten des Wandels. Um kreative Zerstörung. Um Brillanz und höhere Relevanz. Transformation, Disruption, De/Konstruktion. Die Trennung von Spreu und Weizen. Um Offenheit und Ehrlichkeit. Fortschritt und Pace. Vielfalt, Kreativität und Innovation. Um diesen Klimawandel. Um die Gesundheit jedes Menschen. Um Mobilität und Lebensqualität in Stadt und Land.

Idealerweise wartet man da nicht auf jemanden im Markt oder gar einen Neuling. Unternehmerisches Denken bedeutet, genau obiges Denken in seiner DNA zu fühlen – und entsprechend zu denken und zu handeln. Leidenschaftlich. Kontinuierlich.

“Unternehmerisches Denken misst sich an der Lebensleistung. … Unternehmerisches Denken triggert weitere Innovationen, erschafft ganze Welten mit einem einzigen Initialfunken. … Wartet nicht bis Märkte bereit sind. Kreiert Märkte. Verändert die Welt, in der wir leben.”, hatte ich den Vorständen und Managern unter “Nicht “Loesungen kommen, wenn der Markt [] bereit ist” – Lösungen kreieren Märkte!” zugerufen.

In diesem Sinne!
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