Meine @Wiwo-Kolumne “Berühmte letzte Worte: Die 7 Torheiten des Marketings” – 18. Juli 2014, revisited

Meine 2014er Wirtschaftswoche-Kolumne “Die 7 Torheiten des Marketings”, geschrieben lange vor dem aktuellen Influencer-Hype, der auch nur alter Wein in neuen Schläuchen ist, revisited. Das Marketing scheint immer noch verzweifelt, wirklich entwickelt hat sich wenig:

“Hat das Marketing immer noch nicht begriffen, dass Werbung alte Probleme lösen sollte anstatt neue zu schaffen? Dass sie den Menschen Zeit sparen, aber nicht Zeit stehlen soll wie die grauen Herren in Michael Endes “Momo”?

Schon lange macht das Marketing sich etwas vor. Es redet sich seine Komfortzone schön, egal wie rasend schnell diese schrumpft – und begeht dabei sieben Torheiten:

1. Marketing ist Marketingkommunikation! …
2. Marketingkommunikation ist Werbung! …
3. Werbung ist Monolog! …
4. Werbung ist TV! …
5. Social Media Kommunikation ist Werbung! …
6. Mobile Social Media Kommunikation ist Werbung! …

7. Was Werbung sonst noch fehlt!
Werber und Werbung sind heute gefangen im Bermudadreieck ihres vorauseilenden Gehorsams, gleichzeitig möglichst aufmerksamkeitsstark, humorvoll und unangreifbar zu sein. Das ist kontrakreativ, kontrainnovativ und kontraproduktiv – und zwar aus drei Gründen:
Erstens löst Werbung keine Probleme …
Zweitens ist Werbung kein Content …
Drittens ist Werbung nicht feministisch …

Früher waren Marketingprofis Generalisten. Sie waren empathisch. Innovativ. Intuitiv. Und dachten an die Zukunft.

Heute … kapriziert sich das Marketing immer weniger auf seine eigentlichen Fähigkeiten. Ein Teufelskreis, der in der Selbstauflösung enden wird.”

Aber lest selbst. Hier die komplette Kolumne.

In diesem Sinne!
#humansolutions
#talkingtacheles
#stopmakingsense

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