Algorithmen verstehen das Leben nicht: Algorithmen sind doof – #stopmakingsense

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Algorithmen haben ein Ziel: mich vorhersehbar, damit berechenbar zu machen. Mich zum Produkt, und meinen Wert kalkulierbar …
Dazu lobotomisieren Algorithmen mein Hirn. Ersticken meine Neugier. Zum Wohle der werbungkreischenden, Aufmerksamkeit heischenden Industrie. Einfalt ist die neue Vielfalt.

Facebook, tumblr, et al. priorisieren mir meine Vergangenheit in meine Gegenwart. Geben mir allein, was ich gestern mochte. Nehmen mir das Abweichende, Differenzierende, Neue. Bestätigen mich.  Wohin soll das führen? Zur Singularität?

Ich will nicht immer mehr vom immer Gleichen. Ich will zu Neuem inspiriert werden. Zur Vielfalt, nicht zur Einfalt. Ich will nicht ständig bestätigt, sondern kontinuierlich gechallenged werden. Bei meinen Hosen, Shirts, und Jacken ebenso wie bei meinen Themen, Vorlieben, Interessen. Magazinen und Medien. Es ist (mir) nicht Jacke wie Hose, was ich lese, lebe, liebe.

Ich will nochnichteinmal jeden Tag mein Lieblingseis essen – sonst hängt es mir übermorgen zum Halse hinaus.

Ich will neues Denken und Neues denken. Ich will meine Lieblingssauce bis zum Tellerrand ausdehnen, und meinen Tellerand bis an meinen Horizont. Ich will meine Horizonte – ja, es gibt mehrere; in jeder Schublade einen – hinausschieben bis an die Enden der Welt und darüberhinaus. In neue Welten. Hinein in meine Träume, Sehnsüchte, Halluzinationen.

Hinein in Nationen, die inzwischen Gemeinschaften sind. Mit dem einen, sie alle einenden Ziel, sich selbst zu finden, zu verstehen, und damit all die anderen. Sich selbst und andere wachsen zu lassen. Damit jede/r Einzelne und wir alle zusammen ein befriedigendes, erfülltes und erfüllendes, ein sinnvolles Leben führen können. Ein Leben ohne über Leichen zu gehen.
Ich will nicht immer mehr von immer mehr Leichen. Hirntoten.

“I would like us to #stopmakingsense. I would like us to make a difference finally. As an individual, a brand, or a business.”.

In diesem Sinne!