Brand Engagement: Die Marke und ihr Fan – Freund oder Feind?

Ein Beitrag für den werbeblogger, bei dem ich Mitglied der Redaktion bin:

"Schon in meiner Jugend hatte ich Probleme mit dem Konzept 'Fan'. Mir kam es seitens des Fans extrem übertrieben (im Negativen wie im Positiven) vor, was man so veranstaltete, wenn man sich als 'Fan' von etwas oder jemandem outete, engagierte, gerierte. Entsprechend ging man mir seitens der Unternehmen, Marken, Stars und C-Lebrities zu gleichgültig oder zu euphemistisch mit dem 'Fandom' um.

In den letzten Monaten und Jahren nun stolpert man auf der Social Media Autobahn allerorten über Friends, Fans, Follower, Badges und so weiter (es ist andernorts bereits genug zu Definition und Abgrenzung gesagt).
Dies vor allem im Zusammenhang mit der manchmal an Verzeiflung
grenzenden Fan-Sammelleidenschaft mancher twitternden oder facebookenden
Person oder Unternehmung.

Oft entwickelt sich eine Akribie, die an die frühen Jahre der Bruttoreichweitenkumulations- und Outspending-Competition-Orgien traditionell agierender Unternehmen erinnert.
Berater, Agenturen und Unternehmen machen einen Wettstreit daraus – niemand aber denkt an den einzelnen Fan, das Individuum, die/der ebenso individuell behandelt werden will, wie sie/er sich fühlt. Schließlich hat sie/er individuelle Vorlieben, Sehnsüchte, Zukunftssorgen (sollte die Marke mal nicht verfügbar sein).

Der einzelne Fan ist meist nur eine Nummer, eine kleine Zahl, die im Ozean der größeren Zahl (der Gesamtheit aller Fans) untergeht. Ernstgenommen wird er nur, wenn er sich, zu Massen kumuliert, auf der Facebook-Seite der Marke versammelt und ihr huldigt. Ernstgenommen wird er nur, wenn man mit ihm angeben möchte, mit seiner schieren Zahl. Die Zeiten aber als noch galt 'die Masse wird es schon richten' sind
vorbei.

In Zeiten von Social Networking ist die Qualität des einzelnen Fans das entscheidende Kriterium, nicht seine absolute Zahl. Die Zusammensetzung der Fan-Base ist spannend, nicht ihre absolute Zahl." …

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